...über DEMENZ
Was Sie wissen sollten

Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns.

Dabei verschlechtern sich Gedächtnis, Denken und Orientierung.
Auch Sprache und Verhalten können sich verändern.
Alltägliche Dinge fallen zunehmend schwer.
Demenz ist keine normale Alterserscheinung, sondern eine Krankheit.

Es gibt verschiedene Formen von Demenz. Die häufigste ist die Alzheimer-Demenz.
Daneben gibt es die vaskuläre Demenz, Body Lewy Demenz, Frontotemporale Demenz
und viele mehr, sowie Mischformen.

Viele Betroffene merken selbst, dass etwas nicht stimmt.
Manchmal werden die Sorgen geäußert, doch im Umfeld werden die Veränderungen oft als Stress, Überlastung
oder vorübergehende Vergesslichkeit gesehen.

Das Erinnerungsvermögen lässt nach

In Gesprächen kommt es häufig zu Satz- und Fragewiederholungen. Termine werden vergessen oder verwechselt.

Suche nach Gegenständen

Gegenstände werden immer öfter an unpassenden Orten abgelegt. Eine ständige Suche und die Beschuldigung anderer Personen sind die Folgen.

Verlust des roten Fadens beim Lesen, Sprechen, Zuhören

Es werden unpassende Füllwörter verwendet, Sätze unvermittelt beendet oder Aussagen vermehrt auf Alltagsfloskeln reduziert. Die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt sich und längeres Zuhören wird vermieden.

Tätigkeiten gehen nicht mehr leicht von der Hand

Früher problemlos erledigte Routinearbeiten können nicht mehr (fehlerfrei) eigenständig durchgeführt werden. Daher werden komplexere Aufgaben immer mehr vereinfacht, indem beispielsweise nur mehr wenige Speisen zubereitet werden oder es vermieden wird, neue Orte zu besuchen.

Orientierungsstörungen treten auf

Speziell an weniger bekannten Orten (in fremder Umgebung, im Urlaub, auf Reisen) kann es zu Problemen mit der Orientierung kommen. Das eigene Hotelzimmer wieder zu finden, kann sehr schwierig sein.

Die Kontaktfreudigkeit nimmt ab

Häufig ziehen sich Betroffene aus dem sozialen Leben zurück, wirken antriebslos und desinteressiert. Hobbys oder Vorlieben werden nicht mehr gelebt. Angehörige haben das Gefühl, dass die Person sich „hängen lässt“.

Veränderungen der Persönlichkeit

Die Stimmung und der Charakter von Menschen mit Demenz können sich verändern. Rückzug, Misstrauen, Ängstlichkeit oder Traurigkeit treten auf. Betroffene entwickeln starre Handlungsmuster bzw. Arbeitsabläufe und reagieren gereizt, wenn diese Routinen unterbrochen werden. Häufig verschlechtert sich auch das Urteilsvermögen.

Bei drei Warnsignale sollte man aktiv werden

Viele Betroffene bemerken an sich selbst, dass etwas nicht stimmt. Äußern sie ihre Sorge, werden die Symptome von ihremUmfeld oft als eine Folge von Stress, Überlastung oder als ein vorübergehendes Phänomen gesehen. Sie versuchen dann, die auftretenden Defizite zu verbergen und sich mit verschiedenen Tricks zu behelfen.

Dazu gehört beispielsweise die Verwendung von kleinen Notizzetteln, mehrfachen Kalendereinträgen und sonstigen Merkhilfen. Häufen sich jedoch mindestens drei der hier angeführten Symptome, sollte eine Ärztin/ein Arzt des Vertrauens aufgesucht werden.

Eine fundierte Diagnose ist wichtig, wenn:

Der Weg zur richtigen Diagnose

Unter dem Schwerpunkt "Medizinische Begleitung" finden Sie auch die notwendigen Kontakte, um zu einer aussagekräftigen Diagnose zu gelangen.

Warnsignale

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